Löschung

Der Betroffene einer Verarbeitung von personenbezogenen Daten hat das Recht auf eine endgültige Löschung dieser Daten. Löschen umfasst das physische Zerstören des Datenträgers oder das Nutzen einer geeigneten Löschsoftware. Im Einzelfall kann auch das Anonymisieren der Daten ausreichen, wenn weder der Verantwortliche noch Dritte die Daten dem Betroffenen zuordnen können. Denn dem Verantwortlichen der Datenverarbeitung steht ein Auswahlermessen zu, in welchem Rahmen er die Daten löscht. Anonymisierte Daten sind Daten ohne Personenbezug und somit von der Reichweite der DSGVO nicht mehr umfasst.

Praxisbeispiel: Ein Einzelhändler löscht nach 10 Jahren seine digitalen Rechnungen mittels einfachem Überschreiben aus seinen Archiven, da die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist.

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